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Viele Umwege hat es gebraucht und eine Dauer von fast 50 Jahren, bis ich das verwirklicht habe, was ich eigentlich schon immer tun wollte:
Musik – Erzählen – Spielen – Handwerk

Seit 2006 gibt es offiziell mein Figurentheater Silberfuchs. Der Silberfuchs – das ist meine geheimnisvolle, hintersinnige Lieblingsfigur im Mondsee, meinem 1.Solostück....und ein bißchen bin das auch ich.

Was war vor 2006?

zur person - anna friedel
annafriedelportrait

Da wurde ich i.J.1951 im Thür.Altenburg (das mit den Spielkarten) geboren, aber bereits mit 2 Jahren in den Schwäbischen Süden verfrachtet. Schon früh habe ich getanzt, gesungen, gegeigt, genäht, gehandwerkt und Geschichten erzählt – und fand Schule ziemlich schrecklich...

Deshalb habe ich ein Lehrerstudium absolviert, um alles viel besser zu machen....

Danach war ich 14 Jahre lang Bibliothekarin – durchaus mit Erfolg:

Ich habe den Lesern gute Bücher aufgeschwatzt und nebenbei viele Puppenbühnen eingeladen und weiterhin vom eigenen Theater geträumt...

Dann kamen 1984 und 1985 Sofie und David , meine beiden Kinder zur Welt. Als Geigenlehrerin, Musik- und Literaturkritikerin und –vermittlerin und Kunsthandwerkerin schlug ich mich durch den Alltag.

Seit 1998 besuchte ich alle Figurenbau- und Puppenspielkurse, die für mich erreichbar und finanzierbar waren.

2000 zog es mich zurück nach Thüringen und 2002 war ich Teilnehmerin bei der 1.Grundausbildung im Hof Lebherz in Warmsen.

Und nun ging es endlich los:

2003/2004 mit zwei Schülerinszenierungen >Der falsche Prinz< und > Das Waldhaus<.

2006 gab es mein 1.Solostück, klein und fein und noch hinter der Bühne spielend: >Der Mondsee< nach Ivan Gantschevs bezaubernd illustriertem Bilderbuch.

Seit 2007 reise ich mehrmals i.J. ins Schwäbische mit der Bühne. Bin auf Anfragen aber auch gern in anderen Gegenden unterwegs.

2009 entstand >Das tapfere Schneiderlein<, in dem ich als Musfrau sichtbar bin.

2011 inszenierte ich mit Frank Schenke aus Leipzig die Inuit-Geschichte "Wer ist der Größte?" nach einem Bilderbuch von Paul Maar und den eindrucksvollen Zeichnungen von Peter Gut. Die Ausgestaltung dieser poetischen, humorvollen Geschichte über zwei Inuit - Jungen und die Schamanen - Großmutter, sowie die kosmische "Fabel" in der Geschichte kommt - in der ästhetischen und musikalischen Gestaltung - meiner Idealvorstellung von Figurentheater schon sehr nahe.

...und jetzt träume ich davon, nicht immer allein spielen zu müssen...

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